Kalixt I. (Hl.)16,
Kalixt I. (Hl.),
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217-222,
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Bischof Calixt bezieht als erster das Bibelwort "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen" (Mt 16,18f) auf den römischen Bischof als Nachfolger des Petrus und stellt eine Theorie des Primats sowohl der römischen Kirche als auch des römischen Bischofs auf. Bischof Cyprian von Karthago und mit ihm viele andere Gemeinden erkennen sehr wohl den Vorrang der röm. Kirche an, kennzeichnen aber den Vorrang des röm. Bischofs, im Bewusstsein dessen, dass er die "cathedra Petri" innehabe, als einen symbolischen, der die Einheit des Episkopats verbürge (vgl. Hubert Jedin, Handbuch der Kirchengeschichte Bd. 1, Kap 26, 399ff). Von ihm weiß man einiges aus dem Hauptwerk "Philosophoumena" seines Gegners Hippolyth, der ihn als ehemaligen Sklaven beschreibt, der im Geldwechslergeschäft seines Herrn das anvertraute Geld schlecht verwaltete, vor den christlichen Gläubigern und seinem Herrn fliehen wollte. Im Hafen gestellt stürzte er sich ins Meer, wurde jedoch seinem Herrn zurückgebracht. Später wurde er noch wegen der Störung des Gottesdienstes der jüdischen Gemeinde Roms angezeigt und verurteilt. Nach seiner Freilassung auf Fürsprache von Marcia wurde er von Papst Zephyrinus als Diakon nach Rom geholt und erhielt den Verwaltungsposten über den Friedhof, worauf bis heute die Bezeichnung "Calixtinische Katakomben" zurückgeht. Nach dem Tod des Zephyrinus wurde Kalixt zum Bischof von Rom gewählt. Er entwickelte eine Bußpraxis, die den Sündern die Wiederaufnahme in die Kirche erlaubte und nicht so rigoristisch war wie die seines Hauptgegners Hippolyth. Kalixt opponierte gegen die Unterordnung Christi unter Gott, die er bei Hippolyth am Werk sah und exkommunizierte Sabellius als Vertreter der Modalisten, die Christus und Gott nur als zwei Gestalten der einen Gottheit ansehen wollten (vgl. Friedrich Wilhelm Bautz BBKL I (1990) 858-859). ,
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Rom,
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Via Aurelia, auf dem Friedhof des Calepodius, wo sein Grab 1960 entdeckt wurde// später mit Fresken geschmückt.,
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Seine Amtszeit war zu Zeiten der römischen Kaiser Elagabal und Severus Alexander.,
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„der schönste“ (griechisch/lateinisch).,
14.10.,
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In der Kunst wird er meistens mit einer roten Robe und einer Tiara dargestellt oder mit einem Mühlstein um seinen Hals. Oft ist ein Brunnen in seiner Nähe.,
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